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U.S.Trucks: BOH-Lokalpilotin zieht die Hupe

Aalten/Niederlande. Auf deutschen Straßen sind amerikanische Trucks nur selten zu sehen. Wenn doch, dann sitzen wohl die Mitglieder des U.S. Heavy Duty Owners Club am Lenkrad. In Aalten trafen wir das deutsche Club-Mitglied Peter, der einen 450-Freightliner fährt mit ziemlich lauter Hupe – wenn sie Luft hat.

Aalten im Juli 2023. BOH-Lokalpilotin Gabi Frentzen trifft auf dem Gelände der Farm & Country Fair Mitglieder des U.S. Heavy Duty Truck Owners Club. Der ist mit rund zehn Heavy Trucks vor Ort, so auch Peter, der uns gleich mit seinem Kölsche Dialekt zu seinem Freightliner führt. Beim Anblick sind wir schwer beeindruckt. Der Kühlergrill seines Truckmonsters streckt sich hoch gen Himmel. Eckig, kantig und gewaltig steht der Truck da, einen 12 Liter-Motor hat er unter der Haube. Eigentlich sieht man solche PS-Giganten nur in amerikanischen Filmen. Und nun eben im benachbarten niederländischen Aalten.

Niederländischer Club auch in Deutschland unterwegs

Frankreich, Belgien und auch Deutschland steuern die Trucker an, vorausgesetzt, das Event ist groß genug und bietet damit reichlich Platz. „Auch das Programm muss natürlich stimmen“, lacht Peter, der vor drei Jahren sein Ungetüm angeschafft und sich sogleich auf Clubsuche gemacht hat. „Truck Shows ziehen uns genauso an wie Country-Events“, sagt er.

Warum fährt man einen US-Truck?

Die Clubmitglieder haben ein schweres und zugleich auch teures Hobby. Warum aber fährt man ein solch „Riesengeschoss“? „Hauptziel des Vereins ist einerseits die Förderung von American Trucks“, klärt uns Peter auf. „Aber auch die Interessenvertretung der Mitglieder.“ Die Teilnahme sei nicht markengebunden.

Der Hobby-Trucker verrät uns noch einen weiteren Grund: „Wir möchten so oft wie möglich an Aktivitäten teilnehmen, dazu zählen Truck-Events, US-Car-Messen und andere Events. Hier präsentieren wir den Verein als Einheit. Natürlich kommt auch sonst der Spaß nicht zu kurz. Wir feiern und lachen gerne und natürlich zeigen wir den Besuchern gerne auch unsere Fahrzeuge mal im Detail.“

Überall dort, wo ein passendes Event stattfindet, stellen die Mitglieder ihre historischen U.S. Trucks aus. Foto: U.S. Heavy Duty Owners Club

Hupe als wichtigstes „Wohnaccessoire“

Und damit gemeint ist auch der Innenraum. Auch wir dürfen an diesem heißen Sommertag die Gelegenheit nutzen, uns in dem Freightliner mal umzusehen. Schon der Aufstieg fällt nicht ganz leicht, dann aber eröffnet sich uns die die große, weite Welt einer old american Fahrerkombüse. Für den Armaturenbrett-Check braucht es durchaus seine Zeit. Dann aber findet sich schließlich das wichtigste „Wohnaccessoire“. Nein, es sind nicht die sauber aneinandergereihten Plastikteller. Es ist die Hupe. „Da oben links, zieh‘ mal an dem Seil“, so Peters Anweisung. Er weiß schon, was kommt und kann sich das Grinsen nicht verkneifen. Als wir daran ziehen wird es laut, dass man meinen könnte, die Welt geht unter. Also gleich nochmal. Und nochmal…

Trucks im Wert von bis zu 100.000 Euro

Jeder Truck, der zu sehen ist, hat einen Wert zwischen 40.000 und 100.000 Euro. „Die Fahrzeuge sind zwischen 10 und 30 Jahre alt“, so der Autoliebhaber. „Normalerweise wären die Trucks mit 80 km/h unterwegs, sie sind aber nicht runtergeregelt. Die können mehr.“

Einschränkungen aufgrund der Euro-Norm

Mit seinem Freightliner, das gibt der Trucker gerne zu, fühlt man sich wie der „König der Straße“. Aber die Krone wackelt auch bei den „Königen“, zumindest was Dieselmotoren anbelangt. „Der Club hat jetzt ein Schreiben bekommen, dass wir ab Januar 2025 aufgrund der Euro-Norm nicht mehr überall in die Städte kommen. Da müssen wir jetzt mal schauen, dass wir Ausnahmegenehmigungen bekommen, wenn wir an Events teilnehmen möchten.“

American Trucks auch mal in Bocholt?

Ob sich die Hobby-Trucker vorstellen könnten, auch mal Bocholt anzusteuern? Nun, der Peter mit dem kölsche Dialekt lacht: „Klar, warum denn nicht?  Dann müsst Ihr uns aber mit einem schönen Event locken.“ Wo die verrückten Trucker zu finden sind, zeigt die Terminübersicht.

US Heavy Duty Truck Owners Club ist übrigens ein niederländischer Verband. Besitzer und Enthusiasten amerikanischer Trucks können hier jederzeit Mitglied werden. Weitere Infos gibt’s auf https://usashowtrucks.nl/jl/

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